Texte

 

Ein Freund, ein guter Freund

Veronika, der Lenz ist da

Wochenend und Sonnenschein

Mein kleiner grüner Kaktus

Ein Lied geht um die Welt

Ich woll`t ich wär ein Huhn

Liebling mein Herz läßt Dich grüßen

Wir sind von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt

Das ist die Liebe der Matrosen

Oh, Donna Clara

Schöne Isabella von Kastilien

Mein Onkel Bumba aus Kalumba tanzt nur Rumba

Marie, Marie

Laß mich Dein Badewasser schlürfen

Irgendwo auf der Welt

In einem kühlen Grunde

Ein neuer Frühling wird in die Heimat kommen

Auf Wiedersehn, my Dear

Das ist die Liebe der Matrosen

 


 

Ein Freund, ein guter Freund

Ein Freund, ein guter Freund,
das ist das Schönste was es gibt auf der Welt.
Ein Freund bleibt immer Freund
und wenn die ganze Welt zusammenfällt.
Drum sei doch nicht betrübt,
wenn dich dein Schatz nicht mehr liebt.
Ein Freund, ein guter Freund,
das ist das Schönste was es gibt.

Sonniger Tag, wonniger Tag!
Klopfendes Herz und der Motor ein Schlag!
Lachendes Ziel, lachender Start und eine herrliche
Fahrt. Rom und Madrid nehmen wir mit.
So ging das Leben im Taumel zu dritt.
über das Meer, über das Land
haben wir eines erkannt:


Ein Freund ...

Sonnige Welt, wonnige Welt!
Hast uns für immer zusammengesellt.
Liebe vergeht, Liebe verweht,
Freundschaft alleine besteht.
Ja, man vergißt, wen man geküßt,
weil auch die Treue so unmodern ist.
Ja, man verließ manche Madam',
wir aber halten zusamm':

Ein Freund ...

 

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Veronika, der Lenz ist da

Veronika, der Lenz ist da,
die Mädchen singen Tralala,
die ganze Welt ist wie verhext,
Veronika, der Spargel wächst,
ach Du Veronika, die Welt ist grün,
drum laß uns in die Wälder ziehn.
Sogar der Großpapa, sagt zu der Großmama:
Veronika, der Lenz ist da.

Mädchen lacht, Jüngling spricht,
Fräulein wolln sie oder nicht,
draußen ist Frühling,
der Poet Otto Licht
hält es jetzt für seine Pflicht,
er schreibt dieses Gedicht:

Veronika, ...

Sie sollen frohlocken, der Lenz ist da, Veronika
die ganze Welt ist wie verhext,
Veronika, der Spargel wächst,
o Veronika
Veronika, die Welt ist grün,
drum laß uns in die Wälder ziehn.
Sogar der liebe, gute, alte Großpapa,
sagt zu der lieben, guten, alten Großmama:
Veronika, der Lenz ist da.

 

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Wochenend und Sonnenschein

Wochenend, Sonnenschein,
brauchst du mehr, um glücklich zu sein?

Wochenend und Sonnenschein
und dann mit dir im Wald allein,
weiter brauch ich nichts zum Glücklichsein,
Wochenend und Sonnenschein.
über uns die Lerche zieht,
sie singt genau wie wir ein Lied,
alle Vöglein stimmen fröhlich ein,
Wochenend und Sonnenschein.
Kein Auto, keine Chaussee,
und niemand in unsrer Näh.
Tief im Wald nur ich und du,
der Herrgott drückt ein Auge zu,
denn er schenkt uns ja zum Glücklichsein
Wochenend und Sonnenschein.

Nur sechs Tage sind der Arbeit,
doch am siebten Tag sollst du ruhn,
sprach der Herrgott, doch wir haben,
auch am siebten Tage zu tun.

Wochenend ...

 

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Mein kleiner grüner Kaktus

Blumen im Garten,
so zwanzig Arten,
von Rosen, Tulpen und Narzissen,
leisten sich heute
die kleinsten Leute,
das will ich alles gar nicht wissen.

Mein kleiner grüner Kaktus
steht draußen am Balkon,
hollari, hollari, hollaro.
Was brauch ich rote Rosen,
was brauch ich roten Mohn,
hollari, hollari, hollaro.
Und wenn ein Bösewicht
was Ungezognes spricht,
dann hol ich meinen Kaktus
und der sticht, sticht, sticht.
Mein kleiner grüner Kaktus
steht draußen am Bakon,
hollari, hollari, hollaro.

Man find gewöhnlich
die Frauen ähnlich
den Blumen, die sie gerne tragen.
Doch ich sag täglich,
das ist nicht möglich,
was soll'n die Leut sonst von mir sagen.

Mein kleiner ...

Heute um viere
klopfts an die Türe.
Nanu, Besuch so früh am Tage?
Es war Herr Krause
vom Nachbarhause,
der sagt: "Verzeihn sie, wenn ich frage?
Sie hab'n doch einen Kaktus,
da draußen am Balkon,
der fiel soeben runter,
was halten sie davon?
Er fiel mir auf's Gesicht,
ob's glauben oder nicht,
nun weiß ich daß ihr kleiner grüner Kaktus sticht.
Bewahrn' sie ihren Kaktus
gefälligst anderswo,
hollarie, hollarie, hollaro.

 

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Ein Lied geht um die Welt

Ein Lied geht um die Welt,
ein Lied, das Euch gefällt.
Die Melodie erreicht die Sterne,
jeder von uns hört sie so gerne.
Von Liebe singt das Lied,
von Treue singt das Lied,
und es wird nie verklingen,
man wird es ewig singen,
flieht auch die Zeit,
das Lied bleibt in Ewigkeit.

Wer hat noch nie von Glück geträumt,
wenn der Winter Abschied nahm,
wer hat noch nie verliebt geweint,
immer, wenn der Frühling kam?
Denn in uns allen brennt die Sehnsucht nach dem Einen,
von dem wir meinen, es wär das Glück.
Es kommt der Tag, wo wir verstehn:
Dasein, wie bist du schön!

Ein Lied geht um die Welt,
ein Lied, das Euch gefällt.
Die Melodie erreicht die Sterne,
jeder von uns hört sie so gerne.
Von Liebe singt das Lied,
von Treue singt das Lied,
und es wird nie verklingen,
man wird es ewig singen,
flieht auch die Zeit,
das Lied bleibt in Ewigkeit.

 

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Ich woll`t ich wär ein Huhn

Der Mann hat`s auf der Welt nicht leicht,

das Kämpfen ist sein Zweck,
und hat er endlich was erreicht,
nimmt`s seine Frau ihm weg.

Er lebt, wenn`s hoch kommt hundert Jahr

und bringt`s bei guten Start und nur,
wenn er sehr fleißig war, zu einem Rauschebart.

Ref:

Ich woll`t ich wär ein Huhn,
ich hätt nicht viel zu tun.
Ich legte vormittags ein Ei und nachmittags wär ich frei.
Mich lockte auf der Welt,
kein Ruhm mehr und kein Geld,
und fände ich das große Los,
dann fräße ich es bloß.

Ich brauchte niemehr in`s Büro,

ich wäre dämlich aber froh, drum hab ich mir gedacht:
Ich wollt ich wär ein Huhn, ich
hätt nicht viel zu tun,

ich legte täglich ein Ei und Sonntags auch mal zwei..Juchhei

Die Eier werden manchmal rar,

sie stehen auch gut im Preis, drum ist das Huhn ein großer Star,
den man zu schätzen weiß.

Und hab ich manchmal keine Lust,

ein kluger Mensch zu sein,
erwacht ein Wunsch in meiner Brust und ich gestehe ein.

Ref: Ich wollt ich wär..........

 

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Liebling mein Herz läßt Dich grüßen

Liebling, mein Herz läßt dich grüßen, nur mit dir allein kann es glücklich sein
Alle meine Träume, die süßen, leg ich in den Gruß, den Gruß mit hinein.

Las nicht die Tage verfließen, bald ist der Frühling dahin.

Liebling, mein Herz läßt dich grüßen, und dir sagen, wie gut ich dir bin.
Noch verknüpft uns nur Sympathie noch sagen wir "Sie" und küßten uns nie.

Doch im Traume sag' ich schon "Du" und flüstere leis dir zu:

Liebling, mein Herz....

 

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Wir sind von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt

Wir sind von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt,
Denn das ist unsere Welt
Und sonst gar nichts!
Das ist, was sollen wir machen unsere Natur:
Wir können lieben nur
Und sonst gar nichts!
Frauen umschwirrn uns wie Motten um das Licht,
Und wenn sie verbrennen, ja, dafür können wir nicht!
Wir sind von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt,
Denn das ist unsere Welt
Und sonst gar nichts!
Wir sind von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt,
Denn das ist unsere Welt
Und sonst gar nichts, gar nichts!

Ein rätselhafter Schimmer,
Ein "Je ne sais pas quoi"
Liegt in den Augen immer
Bei einer schönen Frau.
Doch wenn sich meine Augen
Bei einem Vis-a-vis
Ganz tief in seine saugen,
Was sprechen dann sie?

Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt,
Denn das ist meine Welt
Und sonst gar nichts!
Das ist, was soll ich machen, meine Natur:
Ich kann halt lieben nur
Und sonst gar nichts!

Heut' bin ich Treuer
und mach ein ernst Gesicht,
Doch treuer sein und bleiben
das kann ich leider nicht.

Wir sind von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt,
Denn das ist unsere Welt
Und sonst gar nichts, gar nichts!

 

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Das ist die Liebe der Matrosen

Das ist die Liebe der Matrosen!
Auf die Dauer, lieber Schatz, ist mein Herz kein Ankerplatz.
Es blühn an allen Küsten Rosen,
und fur jede gibt es tausendfach Ersatz, gibt es Ersatz!
Man kan so süß im Hafen schlafen,
doch heist es bald auf Wiedersehn!
Das ist die Liebe der Matrosen,
von dem kleinsten und gemeinsten Mann bis rauf zum Kapitän.

Ahoi! Die welt ist schön,
und muß sich immer drehn,
da wolln wir mal ein Ding drehn!
Jawoll, Herr Kapitän! Jawoll, Herr Kapitän!
Was nützt uns sonst die Kraft!
Blut ist kein Himbeersaft!
Die Sache wird schon schief gehn.
Jawoll, Herr Kapitän! Jawoll, Herr Kapitän!
Und hast du eine Fee,
dann schreib ihr: Schatz, ade!
Ich muß mal eben rüber zun Titicacasee.

Das ist die Liebe...

Von Kapstadt bis Athen,
da gibt es was zu sehn,
wo für ist man denn Seemann?
Jawoll, Herr Kapitän! Jawoll, Herr Kapitän!
Wie schön ist es zu Haus,
doch halten wir's nicht aus.
Wo anders ist es auch schön!
Jawoll, Herr Kapitän! Jawoll, Herr Kapitän!
Wenn dich die Tränen rühr'n,
dann schwör's mit tausend Schwür'n:
Ich mu man am äquator die Linie frisch lakkier'n!

Das ist die Liebe...

 

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Oh, Donna Clara


In einer damnrigen Diele tanzt die Spanierin jede Nacht.
In ihrem edlen Profile ist die Saharet neu erwacht.
Und ein Genießer aus Posen, er schickt täglich 'nen Strauß roter Rosen,
denn er hat wilde Gefühle, und er flüstert heiß, wenn sie lacht:
hm, Donna, Donna, Donna, Donna, Donna Clara,
Donna Clara! Oh, Donna Clara,
ich hab dich tanzen gesehn, und deine Schönheit hat mich tollgemacht.
Ich hab im Traume dich dann im Ganzen gesehn,
das hat das Maß der Liebe voll gemacht.
Bei jedem Schritte und Tritte biegt sich dein Körper genau in der Mitte,
und herrlich, gefährlich sind deine Füße, du Süße, zu sehn.
Oh, Donna Clara, ich hab dich tanzen gesehn,
oh, Donna Clara, du bist wunderschön!
Er zählt schon fünfzig der Lenze, doch er ist von ihr ganz behext,
und bis zur äußersten Grenze seine Leidenschaft heute wächst.
Er ist ein Kaufmann, ein schlichter, jedoch die Liebe, sie macht ihn zum Dichter,
und zur Musik ihrer Tänze schreibt er glückberauscht einen Text:
hm, Donna, Donna....
Doch der Genießer aus Posen ist ins Heimatland bald entflohn,
denn viel zu viel kosten Rosen, die man täglich schenkt ohne Lohn.
Doch in der trauten Familie, nach Gansbraten mit viel viel Petersilie,
fällt ihm das Herz in die Hosen, denn auf einmal singt's Grammophon:
hm, Donna, Donna....

 

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Schöne Isabella von Kastilien

Schöne Isabella von Kastilien,
pack deine ganzen Utensilien
und komm zurück zu mir nach Spanien!
Du weißt doch, nur im schöne Lande der Toreros
bist du dein Herzchen und noch mehr los.
Drum komm zurück zu mir nach Spanien.
Kommst du nicht bald, mein Schatz,
brauch ich Gewalt, mein Schatz.
Ich mach es Halt, mein Schatz,
wenn du mich küßt, und du wieder bei mir bist,
also bitte, bitte!
Schöne Isabella von Kastilien,
pack deine ganzen Utensilien
und komm zurück zu mir nach Spanien!

Leise flehn zur Laute meine Lieder
komm wieder, denn du bist meines Herzens Ideal.
Keine paßt zu mir so gut im Ganzen, beim Tanzen
bist Du geradezu phänomenal.
Und dein Mund, mein Kind, das mußt du schießlich wissen,
der kann Fluß und Donnerwetter noch einmal.

Schöne Isabella von Kastilien,
pack deine ganzen Utensilien
und komm zurück zu mir nach Spanien!
Du weißt doch, nur im schöne Lande der Toreros
bist du dein Herzchen und noch mehr los.
Drum komm zurück zu mir nach Spanien.
Kommst du nicht bald, mein Schatz,
brauch ich Gewalt, mein Schatz.
Ich mach es Halt, mein Schatz,
wenn du mich küßt, und du wieder bei mir bist,
also bitte bitte!
Schöne Isabella von Kastilien,
pack deine ganzen Utensilien
und komm zurück zu mir nach Spanien!
Schöne Isabella von Kastilien,
pack deine ganzen Utensilien
und komm zurück zu mir nach Spanien!

Mein liebes Kind du weißt es doch, im schöne Lande der Toreros
bist du dein Herzchen und noch mehr los.
Drum komm zurück zu mir nach Spanien.
Du, komm doch bald zu mir zurück!
Kommst du nicht bald, mein Schatz,
brauch ich Gewalt, mein Schatz.
Ich mach dich kalt , mein Schatz,
küßt du mich nicht...
Schöne Isabella von Kastilien,
pack deine ganzen Utensilien
und komm zurück zu mir nach Spanien!

 

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Mein Onkel Bumba aus Kalumba tanzt nur Rumba

Mein Onkel Bumba, ohne Sorgen, frisch und froh,
lebt in Kalumba, diese Stadt liegt irgendwo.
Er ist Gelehrter
und hat in einem langen Bart sogar Familie, Fa-mi-li-e
und Langenohr.
Trotz dieser Dinge schwärmt er vorne, wo er kann
er tut, als ginge seine Frau ihn gar nichts an.
Und nach Hause kommt er täglich, erstens morgens, ist es möglich?
Ja warum? Was macht er bloß?

Der Onkel Bumba aus Kalumba tanzt nur Rumba.
Die große Mode in Kalumba ist jetzt Rumba.
Sogar der Oberbürgermeister von Kalumba
Tanzt jetzt leidenschaftlich Rumba,
Rumba, Rumba, Rumba, Rumba, Rumba, Rumba, Rumba, ... Rum-ba
Was ist denn los in ganz Kalumba mit dem Rumba - Rumba?
Die Politik ist ganz vergessen in Kalumba.
Man ist vor Rumba ganz besessen in Kalumba.
Man steht am Morgen auf und legt sich abends schlafen in Kalumba mit dem Rumba,
Rumba, Rumba, Rumba, Rumba, Rumba, Rumba, Rumba, ... Rum-ba

Die ganzen Sorgen,
was dabei vorgeht
bei Zigaretten,
die sind perplex, die sind perplex, die sind perplex, die sind perplex.

Der Onkel Bumba aus Kalumba tanzt nur Rumba.
Die kleinen Babys in Kalumba tanzen Rumba
Ja selbst die Sonne und er Mond und auch die Sterne in Kalumba tanzen Rumba,
Rumba, Rumba, Rumba, Rumba.
Was ist denn los in ganz Kalumba mit der Rumba?

 

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Marie, Marie

Marie, Marie, Marie!
Marie, Marie, ich bin verliebt in sie,
es gibt nur eine, denn so ist keine wie die.
Und steht Marie, Marie, am Fenster vis-a-vis,
schau ich hinüber und sie schaut rüber,
doch weiter kommen wir nie.
Marie, Marie, du hast mir's angetan.
Immer spät und früh schau' ich dich an wie trunken,
die Blicken funkeln.
Marie, Marie, warum kommst du denn nie
bei Mondenscheine zu mir, du kleine Marie?

Ein kariertes Baumwollkleidchen, einen hellen Schurz,
und ein helles Band am Röckchen, das beinah zu kurz.
Dann den großen Zackenkragen unterm blonden Haar
hat das Mädchen mit dem strahlend blauen Augenpaar.

Sie heißt:
Marie, Marie, ich bin verliebt in sie,
es gibt nur eine, denn so ist keine wie die.
Entzückende Marie!
Und steht Marie, Marie, am Fenster vis-a-vis,
schau ich hinüber und sie schaut rüber,
doch weiter kommen wir doch leider nie.
Marie, Marie, du hast mir's angetan.
Immer spät und früh schau' ich dich an wie trunken,
die Blicken funkeln.
Marie, Marie, warum kommst du denn nie
bei Mondenscheine zu mir, du kleine Marie?

Marie, Marie, warum kommst du denn nie
bei Mondenscheine zu mir, du kleine Marie?

Marie, du allerliebste kleine zuckersüße wunderfeine,
sag mir doch, warum kommst du denn nie
bei Mondenscheine zu mir, du kleine Marie?

 

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Laß mich Dein Badewasser schlürfen


Ach bitte, laß mich dein Badewasser schlürfen,
einmal dich abfrottieren dürfen,
und deine Oberweite messen
und alle andern Frau'n vergessen, vergessen,
laß mich dich einmal nur massieren
und deine Rippen dabei spüren,
für einen Kuß auf deine
Sohlen möcht ich dein Pantoffel sein!

Ach bitte, laß mich auf deinem Sofa ahlen,
laß mich doch deine Steuer zahlen,
laß mich doch deine Wimpern pinseln
vor deinem Himmelbettchen winseln, ja winseln,
laß mich dich Tag und Nacht verhätscheln
und deine schlanken Hüften tätscheln,
laß mich heut Nacht dein Troubadour sein
und vor dir mich niederknien!

Ach bitte, laß mich doch deine Wäsche waschen,
von deinem Frühstücksteller naschen,
laß dir beim Gurgeln in den Mund sehn
und deiner Seele auf den Grund gehn, ja Grund gehn,
laß deine Pfirsichhaut berühren
und dich im Mondschein pediküren,
laß dir ein Heijaliedchen singen,
daß du süßer träumen kannst!

 

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Irgendwo auf der Welt

Irgendwo auf der Welt
Gibt's ein kleines bißchen Glück,
Und ich träum' davon in jedem Augenblick.
Irgendwo auf der Welt
Gibt's ein bißchen Seligkeit,
Und ich träum' davon schon lange lange Zeit.

Wenn ich wüßt', wo das ist,
ging' ich in die Welt hinein,
Denn ich möcht' einmal recht,
So von Herzen glücklich sein.
Irgendwo auf der Welt
Fängt mein Weg zum Himmel an;
Irgendwo, irgendwie, irgendwann.

Ich hab' so Sehnsucht,
Ich träum' so oft;
Einst wird das Glück mir nah sein.
Ich hab' so Sehnsucht,
Ich hab' gehofft,
Bald wird die Stunde da sein.
Tage und Nächte
Wart' ich darauf:
Ich geb' die Hoffnung niemals auf.

Irgendwo auf der Welt
Gibt's ein kleines bißchen Glück,
Und ich träum' davon in jedem Augenblick.
Irgendwo auf der Welt
Gibt's ein bißchen Seligkeit,
Und ich träum' davon schon lange lange Zeit.

Wenn ich wüßt', wo das ist,
ging' ich in die Welt hinein,
Denn ich möcht' einmal recht,
So von Herzen glücklich sein.
Irgendwo auf der Welt
Fängt mein Weg zum Himmel an;
Irgendwo, irgendwie, irgendwann,
Irgendwo, irgendwie, irgendwann.

 

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In einem kühlen Grunde

In einem kühlen Grunde,
da geht ein Mühlenrad.
Mein Liebchen ist verschwunden,
das dort gewohnet hat.
Mein Liebchen ist verschwunden,
das dort gewohnet hat.
Sie hat mir Treu versprochen,
gab mir ein'n Ring dabei.
Sie hat die Treu gebrochen.
Das Ringlein sprang entzwei.
Sie hat die Treu gebrochen.
Das Ringlein sprang entzwei.
Hör ich das Mühlrad gehen,
ich weiß nicht, was ich will.
Ich möcht am liebsten sterben,
da wärs auf einmal still.
Ich möcht am liebsten sterben,
da wärs auf einmal still.

 

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Ein neuer Frühling wird in die Heimat kommen

Ein neuer Frühling wird in die Heimat kommen,
schöner noch, wie's einmal war.
Ein neuer Frühling wird in die Heimat kommen,
alles wird so wunderbar.
Und man wird wieder das Lied der Arbeit singen,
g'rade so, wie's einmal war.
Es geht im Schritt und im Tritt
auch das Herz wieder mit
und dann fängt ein neuer Frühling an.

Arbeit und Zufriedenheit und inn'rer Sonnenschein,
das muß sein.
Du und ich, wir alle brauchen wieder neuen Mut,
dann wird's gut.
Uns're Heimat muß und bleibt bestehn
und wird wieder schön.

Ein neuer Frühling wird in die Heimat kommen,
schöner noch, wie's einmal war.
Ein neuer Frühling wird in die Heimat kommen,
alles wird so wunderbar.
Und man wird wieder das Lied der Arbeit singen,
g'rade so, wie's einmal war.
Es geht im Schritt und im Tritt
auch das Herz wieder mit
und dann fängt ein neuer Frühling an.

Auch die grauen Wintertage gehen mal vorbei.
Dann ist nei.
Und das große Wunder, das die Sonne wieder schafft,
gibt uns Kraft.
Unter die Vergangenheit ein Strich!
Jeder hofft wie ich.

Und man wird wieder das Lied der Arbeit singen,
g'rade so, wie's einmal war.
Es geht im Schritt und im Tritt
auch das Herz wieder mit
und dann fängt ein neuer Frühling an,
ja, dann fängt ein neuer Frühling an.

 

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Ein neuer Frühling wird in die Heimat kommen

Ein neuer Frühling wird in die Heimat kommen,
schöner noch, wie's einmal war.
Ein neuer Frühling wird in die Heimat kommen,
alles wird so wunderbar.
Und man wird wieder das Lied der Arbeit singen,
g'rade so, wie's einmal war.
Es geht im Schritt und im Tritt
auch das Herz wieder mit
und dann fängt ein neuer Frühling an.

Arbeit und Zufriedenheit und inn'rer Sonnenschein,
das muß sein.
Du und ich, wir alle brauchen wieder neuen Mut,
dann wird's gut.
Uns're Heimat muß und bleibt bestehn
und wird wieder schön.

Ein neuer Frühling wird in die Heimat kommen,
schöner noch, wie's einmal war.
Ein neuer Frühling wird in die Heimat kommen,
alles wird so wunderbar.
Und man wird wieder das Lied der Arbeit singen,
g'rade so, wie's einmal war.
Es geht im Schritt und im Tritt
auch das Herz wieder mit
und dann fängt ein neuer Frühling an.

Auch die grauen Wintertage gehen mal vorbei.
Dann ist nei.
Und das große Wunder, das die Sonne wieder schafft,
gibt uns Kraft.
Unter die Vergangenheit ein Strich!
Jeder hofft wie ich.

Und man wird wieder das Lied der Arbeit singen,
g'rade so, wie's einmal war.
Es geht im Schritt und im Tritt
auch das Herz wieder mit
und dann fängt ein neuer Frühling an,
ja, dann fängt ein neuer Frühling an.

 

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Auf Wiedersehn, my Dear

Gib mir den letzten Abschiedskuß,
weil ich dich heut verlassen muß,
und sage mir auf Wiedersehn, leb wohl.
Wir haben uns so heiß geliebt
und unser Glück war nie betrübt,
drum sag ich dir auf Wiedersehn, auf Wiedersehn, leb wohl.
Ob du mir treu sein willst, sollst du mir nicht sagen.
Wenn man sich wirklich liebt,
stellt man nicht solche dummen Fragen. Gib mir den letzten Abschiedskuß,
weil ich dich heut verlassen muß,
ich freu mich auf ein Wiedersehn, leb wohl.

Wir haben uns gefunden, Geliebt und heiß geküßt.
Es waren schöne Stunden,
die man nicht mehr vergißt.
Ein Märchen geht zu Ende,
drum reich mir deine kleinen Hände.

Gib mir den letzten Abschiedskuß,
weil ich dich heut verlassen muß,
und sage mir auf Wiedersehn, leb wohl.
Wir haben uns so heiß geliebt
und unser Glück war nie betrübt,
drum sag ich dir auf Wiedersehn, auf Wiedersehn, leb wohl.
Ob du mir treu sein willst, sollst du mir nicht sagen.
Wenn man sich wirklich liebt,
stellt man nicht solche dummen Fragen.
Gib mir den letzten Abschiedskuß,
weil ich dich heut verlassen muß,
ich freu mich auf ein Wiedershen, leb wohl.
Gib mir den letzten Abschiedskuß,
weil ich dich heut verlassen muß,
drum sag ich dir auf Wiedersehn, auf Wiedersehn, leb wohl.
Gib mir den letzten Abschiedskuß,
weil ich dich heut verlassen muß,
ich freu mich auf ein Wiedersehn, leb wohl.

 

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Das ist die Liebe der Matrosen

Das ist die Liebe der Matrosen!
Auf die Dauer, lieber Schatz, ist mein Herz kein Ankerplatz.
Es blühn an allen Küsten Rosen,
und fur jede gibt es tausendfach Ersatz, gibt es Ersatz!
Man kan so süß im Hafen schlafen,
doch heist es bald auf Wiedersehn!
Das ist die Liebe der Matrosen,
von dem kleinsten und gemeinsten Mann bis rauf zum Kapitän.

Ahoi! Die welt ist schön,
und muß sich immer drehn,
da wolln wir mal ein Ding drehn!
Jawoll, Herr Kapitän! Jawoll, Herr Kapitän!
Was nützt uns sonst die Kraft!
Blut ist kein Himbeersaft!
Die Sache wird schon schief gehn.
Jawoll, Herr Kapitän! Jawoll, Herr Kapitän!
Und hast du eine Fee,
dann schreib ihr: Schatz, ade!
Ich muß mal eben rüber zun Titicacasee.

Das ist die Liebe...

Von Kapstadt bis Athen,
da gibt es was zu sehn,
wo für ist man denn Seemann?
Jawoll, Herr Kapitän! Jawoll, Herr Kapitän!
Wie schön ist es zu Haus,
doch halten wir's nicht aus.
Wo anders ist es auch schön!
Jawoll, Herr Kapitän! Jawoll, Herr Kapitän!
Wenn dich die Tränen rühr'n,
dann schwör's mit tausend Schwür'n:
Ich mu man am äquator die Linie frisch lakkier'n!

Das ist die Liebe...

 

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